Volksschule Weiler-Volkhoven

Volkhovener Weg 209 - 211
Baujahr: 1881 - 1893
Architekt: HBA Bau GmbH, Köln, vormals Rudolf Schultze * 30.04.1854, Berlin / † 20.06.1935, Bonn
Bauherr: Stadt Köln

Leerstand Ender der 60er Jahre
Das Hauptgebäude wurde 1970 in ein Atelierhaus umgewandelt.
Macht heute, im Mai 2021, einen sehr verlassenen um nicht zu sagen "einen recht verwahrlosten" Eindruck.

Die Volksschule Weiler/Volkhoven bestand aus dem Hauptgebäude und zwei "Baracken" und hatte damit 6 Klassen Räume zur Verfügung. Zu dem gab es ein Arzt Zimmer, ein Raum mit einer kleinen Bibliothek in den "Baracken und ein Lehrer Zimmer im Hauptgebäude. Im Keller befand sich die Heizungsanlage und der Geräte- und Landkarten Raum. Im Dachgeschoss gab es einen gut ausgestatteten Werkraum für Bastel- und Holzarbeiten.
Die Toiletten befanden sich in einem separaten Gebäude auf dem Schulhof. Dann gab es noch einen Schulgarten für das 7. und 8. Schuljahr. Heute befindet sich auf dem ehemaligen Schulhof, die Simultanhalle.

Bundesweit bekannt wurde die Schule durch das Flammenwerfer Attentat vom 11. Juni 1964.
Ein offenbar Verwirrter hatte am 11. Juni 1964 mit einem selbstgebauten Flammenwerfer unter den Kindern einer Schulklasse gewütet und mit einer Feuer-Lanze die Lehrerinnen Getrud Bollerath und Ursula Kuhr getötet. Weitere 22 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

... "meine" Lehrer an der Volksschule in den Jahren 1953 bis 1961
• 1953-57 ➾ 1.-2. Schuljahr Gertrud Bollenrath *1902 / +1964
• 1957/58 ➾ 3.-4. Schuljahr E. Willms
• 1958/59 ➾ 5.-6. Schuljahr Helmut Hudeczek
• 1959/60 ➾ 7. Schuljahr Hr. Hackenbroch
• 1959/60 ➾ 7. Schuljahr Anna Langohr *1897 / +1990
• 1960/61 ➾ 8. Schuljahr Peter Weiß
• Religion: Pfarrer Ludwig Heinrich *1899 / +1969

Volksschule Weiler-Volkhoven